Ortsverband Grainet

 

 1. Ortsvorsitzender (kommissarisch)

Hans Haugeneder u. Sepp Ilg

 

 Schriftführer Hans Fuchs

Kassiererin Marianne Seibold 

Beisitzer :  Max Jlg, Karolin Gutsmiedl, Gernot Althammer 

Rechnungsprüfung : Vroni und Karolin Gutsmiedl

 

 


Bei der Gemeinderatssitzung am 1. März 04 in Grainet wurde die Ausweisung eines
Landschaftsschutzgebietes in Grainet 'einstimmig' abgelehnt .
 

3. Bürgermeister Heinz Gaass (BP) plädierte ein seiner 10-minütigen Rede, dass er vor allem deshalb

gegen das geplante Landschaftsschutzgebiet sei, weil es nicht hinnehmbar ist, wenn in einem
schleichenden Prozess, besonders in der Landwirtschaft, die Nutzung von Privateigentum und der Grundstücke durch Auflagen dermaßen eingeschränkt werde, dass dies einer Enteignung gleichkomme.
Gaass : "Zweifellos ist der Tourismus bei uns sehr wichtig und deshalb gehört unsere schöne Gegend erhalten, was aber gerade durch die jahrzehntelange Pflege durch die Landwirte und Bauen garantiert wurde. Dem Bestandsschutz unserer Landwirte und Grundstückseigentümer muss deshalb ebenso Priorität eingeräumt werden .

Grainet ist nicht nur eine landschaftliche Vorzeigekommune, sondern zeigt dies auch durch einstimmige Ergebnisse im Gemeinderat!

155 Widersprüche in der Gemeinde sprechen für sich und deshalb kann man als Gemeinderat im Interesse der Bürger nur so handeln."

 


9. Preisschafkopfen der BP am 1. Advent, Sonntag 30.11 2003 in Fürholz


Das eigene Kraftwerk im Hof

Bayernpartei besichtigt Biogasanlage im Dorf Böhmzwiesel bei Waldkirchen/Ndb.

 

Die Mitglieder des Bayernpartei-Ortsverband Grainet mit dem Ortsvorsitzenden Heinz Gaass informierten sich beim Vollerwerbslandwirt Raidl Anton in Böhmzwiesel über dessen Biogasanlage. Raidl Anton war seit jeher daran interessiert eine natur- und landschaftschonende Bewirtschaftung seines bäuerlichen Betriebes vorzunehmen. Dazu gehört auch die Nutzung der Sonne zum Betrieb einer Solaranlage auf dem Scheunendach sowie die reichlich anfallende Gülle und den Stallmist zu nutzen, um damit die aufsteigenden Faulgase abzufangen und als kostbare Energie einzusetzen. Mit dem so gewonnenen Gas wird ein umgebauter Dieselmotor betrieben, der wiederum einen Stromgenerator antreibt. Der so erzeugte Strom - in Spitzenzeiten 300 kw/h am Tag - wird in das öffentliche Stromnetz eingeleitet. Aber nicht nur elektrischer Strom wird durch den Motor und das Aggregat geliefert, sondern die Abwärme kann immerhin noch zur Wohnraumbeheizung und für das Brauchwasser verwendet werden.  

Nach so viel Information durfte natürlich das leibliche Wohl nicht vergessen werden und die Teilnehmer genehmigten sich noch einen kleinen Umtrunk zum Frühschoppen beim Gastwirt Peter Eckerl.

Abschließend sei aber festzuhalten, dass es der Bayernpartei auch nach Land- und Bezirkstagswahlen darauf ankommt, mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen und sich bei heimischen Betrieben zu informieren.

 

(Verf. DM/28.11.03)